Umbau/Aktualisierungen 2025

Audiotechnik Regie 1

Ausgangslage:

in der Regie 1 wurden bei der Errichtung folgende Komponenten installiert:

  • Digitalmixer Tascam mit 48 digitalen Kanälen (3 Ebenen zu je 16 Kanälen), 16 Analoge Mikrofoneingänge und Line-Eingänge direkt am Mixer, Erweiterung mit TDIF-Interface mit weiteren 16 Digital-Eingänge und zusätzliche 16 Digital-Ausgängen. FireWire-Interface um 32 Kanäle simultan auf einer DAW (Mac oder PC) aufnehmen und/oder abspielen zu können. System kann mit 44,1kHz, 48kHz, 88,2kHz oder 96kHz arbeiten.
  • 2x Focusrite 4-Fach Mikrofonvorverstärker mit digitalen Klangfarbenemulationen
  • 1x Röhrenmikrofonvorverstärker von Blue
  • Dynaudio Abhörlautsprechersystem mit Subwoofer
  • JBL / Yamaha Nearfield Abhörlautsprecher
  • Mehrere Neutrix Patchpanels um die einzelnen Komponenten schnell und individuell verknüpfen zu können

(Liste nicht vollständig)

Aufgabenstellung:
Da die Tascam-Pulte (1x Regie 1 und 1x Regie 2) in die Jahre gekommen sind, (ein Pult funktioniert nicht mehr richtig) und die Bedienung für das derzeitige Team ein Herausforderung darstellt sowie der Wunsch aufgekommen ist, auch Aufnahmen mit aktueller Mac-Hardware durchführen zu können (die derzeitige Anbindung funktioniert nur mit einem Intel-Mac, da das Tascam-System keine Unterstützung für ARM / Mac-M-Prozessoren bietet) wird angedacht das Mischpult und die nötigen Komponenten zu aktualisieren.

 

Vorschlag für ein alternatives Mischpult:

Allen & Heath QU-7

32 Mikrofoneingänge, 32 Motorfader, 96 kHz Workflow, USB-C Interface mit 32 Kanälen (In und Out), Aufnahme direkt auf SDKarten (16 Kanäle bei 96 kHz, 32 Kanäle bei 48 kHz)

Vorteile:

  • Aktuelle Hardware (Kompatibel mit aktuellen Computern)
  • Bedienung durch das Team einfacher, da das System bereits bekannt ist

Nachteile:

  • Verkabelung muss komplett erneuert werden, die Patchbays müssen neu verlötet werden.
  • fast keine digitale Ein- und Ausgänge am Mixer, dadurch kann einiges an Externer Hardware nur bedingt verwendet werden.
    Hier muss man erst testen, ob z.B. die digitalen Vorverstärker von Focusrite analog eingebunden werden können, ohne digitale Interferenzen zu erzeugen.

Optionen:

  • vom Allen & Heath QU-7 gibt es eine "D"-Variante, die einen Dante-I/O Anschluss hat, mit dem man über eine eigene Netzwerkverkabelung andere Dante-Geräte anbinden kann.
    Derzeit ist jedoch kein anderes Danke-Gerät vorhanden. Diese Option könnte aber eine Option sein, um beispielsweise für Live-Übertragungen ein weiters Mischpult an einem anderen Ort anzubinden.

    Kostenpunkt: 3499,- / Ohne "D": 3199,-

Überlegungen

  • Es gibt von der Serie 3 Mischpulte. QU-5 (16 Mikrofon-Eingänge und Fader), QU-6 (24 Mikrofon-Eingänge und Fader), QU-7 (32 Mikrofoneingänge und Fader). Gerade bei komplexeren Produktionen, muss man bedenken, dass recht schnell zahlreiche Signale zusammenkommen. Gerade bei Live-Übetragungen mit Zuschaltung von dem "Aquarium" (= mind. 2 Kanäle) + diverse Funkmikrofone + Raummikrofone (4 oder mehr), Klavier (2) Gitarren, Gesang, ... eventuell Zuspielungen, ... und und und... hier sind mindestens 24 Fader mehr als zu empfehlen, besser wäre hier aber das QU-7 um auch bei komplexen Produktionen ausreichende Kanäle zur Verfügung zu haben.

Die Option "D"

  • Um externe digitale Geräte einbinden zu können. (die aktuellen Mischpulte haben keine oder nur sehr wenige Digitalen Ein- und Ausgänge) ist die Option "D" mit der Dante-Erweiterung eine Lösung